Aktuell:

Musik-Tanz-Videoprojekt

Im Anschluss gegen 20 Uhr StammtischKino. Eintritt wie immer frei.

KinoQuillo

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Es geht wieder los – Jeden zweiten Freitag im Monat 20 Uhr – Eintritt frei 

Es geht weiter mit dem Kino auf dem Hof Quillo. Am 14. April, 12. Mai und 9. Juni heißt es bei uns wieder: Film ab.

Wer wissen möchte, was läuft, kann sich hier eintragen:

Gefördert  durch die Kammerphilharmonie Uckermark e.V.
 

Kurzfilme im KinoQuillo am 30. Dezember 2016

17:30 – 18.00

HEIMAT – Sechs Kurzfilmepisoden

Schüler der Max-Lindow-Schule Prenzlau sehen ihre Heimat Uckermark durch die Kamera

 

18.30 – 19.30

Dokumentarische Betrachtungen zum Thema HEIMAT

 

BOUCHBENNERSCH OTTO – vom Umgang mit Andersartigkeit.

Regie: Janina Jung, Dokumentarfilm Deutschland, 2012, 30 min

 

Menschen in einem Dorf im Westerwald erinnern sich an einen der ihren, den Bouchbennersch Otto, der 1907 als Otto Müller geboren wurde, zwei Weltkriege erlebte, sich zum Buchbinder ausbilden ließ und später Gemeindediener oder „Ausscheller““ wurde. Otto war in seinem Dorf und den umliegenden Ortschaften bekannt wie ein bunter Hund. Und ein bunter Hund war er ja irgendwie auch: Anders als alle anderen, jemand der sich unterschied, abweichend dachte, fühlte und sprach, dazu ein Mensch von hoher emotionaler Intelligenz, ein begnadeter Wirtshaus-Entertainer und sicher auch ein Verzweifelter aus dem Geschlecht der Woyzecks und Kaspar Hausers. Während der Hitlerzeit wurde Otto zwangssterilisiert, Anfang der 1990er-Jahre starb er als Alkoholkranker in einem Heim.

Mit „Bouchbennersch Otto““ komponierte Janina Jung einen wunderbar modernen „Heimatfilm“, in  dessen schönsten Momenten aufblitzt, wie sehr Erinnertes immer auch die Erinnernden sichtbar macht.

 

PATRIOTIC LESSONS

Regie: Filip Jacobson, Dokumentarfilm Deutschland, 2016, 21 min

 

Ein Wettbewerb zum Thema patriotische Lieder für Grundschulkinder in Polen. Geschichten über Heldentum und Opferbereitschaft. Über Blut und Tränen. Über Mut und Verräter. Die jungen Sänger geben unter dem wachsamen Blick ihrer Lehrer ihr Bestes. Es marschieren Partisanenmädchen und filmen stolze Eltern. Eine Gesellschaft auf dem Weg in die Vergangenheit? In neutralen Schwarz-Weiß-Bildern lässt sich beobachten, wie einer jungen Generation der Nationalismus eintrainiert wird, während sich die Erwachsenen in kindlicher Unreife üben. Der Film hinterfragt Aspekte der nationalen und politischen Identität. Ist die neue Generation dazu verdammt, in die Fußstapfen der vorherigen Generation zu treten?

Nominiert für Young Eyes Film Award auf der Dok Leipzig 2016

20.00 – 21.00

Die Uckermark als Drehort

 

DON QUIXOTE DE LA MANCHA

Regie: Hannah Dörr, Deutschland, 2016, 23 min

 

Freie Adaption des Romans „Don Quixote de la Mancha“, gedreht in den hohen Feldern der Uckermark. Don Quixote streift, unterstützt von einem weiblichen Sancho Panza, über schier endlose, kahle Stoppelfelder wie einst Estragon und Wladimir in Warten auf Godot. Alles konzentriert sich auf den Protagonisten und die Protagonistin und die komische Vergeblichkeit ihres unermüdlichen Strebens ohne Ziel oder am Ziel vorbei: Eine Geschichte über die Suche nach einer Geschichte, die ebenso offen ist wie der Raum, in dem er sich entfaltet.

 

WALKING DRAWINGS

Regie: Renate Moritz, Deutschland, 2005, 30 min

 

Renate Moritz über ihren Film:

Die Arbeit Walking Drawings („gehende Zeichnungen“) reifte zwei Jahre lang in meiner Vorstellung und drehte sich um die Frage: Wie könnte man die menschliche Figur in der Zeichnung darstellen, aber ohne sie wie eh und je zu beschreiben?

Der Vorgang des Gehens der Figuren war für mich die Antwort auf meine Suche. Um dieses Projekt als Filminstallation zu realisieren, arbeitete ich mit dem Künstler Evewright. Es ist eine Kollaboration geworden. Es wurde in der Nähe von Hastings, England, ausgeführt,  indem wir die weiten Sandflächen, freigelegt durch den Zurückgang des Meeres, wie eine gigantische Leinwand anfassten und mit Rechen, Hacke, einem kleinen Pflug und sogar mit einem Riesenrechen eines Traktors, Zeichnungen spontan darstellten. 60 Personen traten durch den Vorgang des Gehens in die Zeichnung ein und wurden zum Teil der Zeichnung, ohne dass sie beschrieben wurden. Die Figuren verwandeln die Sandlinien zu dreidimensionalen pulsierenden Formen. Von einem Kran herunter wurde der ganze Vorgang gefilmt, um den Perspektiven der Räumlichkeiten gerecht zu werden. Am späten Nachmittag kehrte das Meer zurück. Es schloss   die Installation ab und nahm sie mit sich.

21.30 – 23.00

ÜBERRASCHUNGSFILM ZUM SCHLUSS

Ein Wunschfilm für alle am Ende eines bewegten Quillo-Jahres

Eintritt ist frei.

 

 

 

 

Der Countdown läuft

Wir freuen uns auf euch:

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Quillo zu Gast … in der Nikolaikirche Prenzlau

Nikolaikirche Prenzlau am 4. Dezember 2016

Die Sterntaler von Aziza Sadikova

nach den Gebrüdern Grimm

für Sopran, Flöte, Klavier/ Celesta, Kontrabass, Percussion – Neufassung mit Stimme

Ensemble Quillo

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Quillo zu Gast … in der Staatsoper Berlin

Bis 27. Dezember 2016:

Quillo in der Staatsoper Berlin – Werkstatt Schillertheater

David Robert Coleman  –  Hans im Glück

 

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Kammeroper für junge Menschen und ältere Neugierige
Ursula Weiler und dem Ensemble Quillo gewidmet

Ensemble Quillo
Ursula Weiler > Flöten
Alexander Glücksmann > Klarinetten
Valentin Butt > Akkordeon
Martin Smith > Cello
Ziv Stein > Percussion

Aufführungen: 6.12. 15:00/18:00; 8.12. 11:00/14:00; 10.12. 15:00/18:00; 11.12. 11:00/15:00; 13.12. 11:00/14:00; 14.12. 11:00/14:00; 17.12. 15:00/18:00; 20.12. 11:00/14:00; 21.12. 11:00/14:00; 26.12. 15:00/18:00; 27.12. 15:00/18:00

Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es für ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein — der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Glück kaum fassen: Endlich ist er frei. Wer aber macht sein Geschäft mit dem ahnungslosen Hans, der nicht weiß, was er mit seinem Hab und Gut anfangen soll? Wer verdient sich an ihm eine »goldene Nase«?

Das Märchen der Brüder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman. Gespielt wird sie vom Ensemble Quillo, dem das Werk gewidmet ist.

Kartenbestellungen und weitere Informationen unter http://staatsoper-berlin.de/de_DE/repertoire/hans-im-glueck.1087259

Quillo im Radio

Ursula Weiler war im kulturradio des rbb in der Sendung „Musikszene Brandenburg“: http://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/musikszene_brandenburg/archiv/20161111_2004.html

 

25. bis 27. November auf dem Hof Quillo:

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Im Uckermark Kurier:

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Premiere HEIMAT am 5. November 2016

Fotos: Matthias Bruck