Geister – Was machen die Toten?

- hinzugefügt am: 04.11.2019

Ein Abstecher ins Unerklärliche mit Puppen, Menschen und Musik

Gastspiel von Flunker Produktionen am 23. November 2019 im Haus Quillo

Wir alle treten irgendwann unsere letzte Reise an. Aber wo geht die eigentlich hin? Was erwartet uns nach dem Leben? Diesbezüglich schwebt die Menschheit in einem Kosmos schier uferloser Vorstellungen, Konzepte und Hoffnungen: Himmel oder Hölle, Seelenwanderung oder Spukgespenst, verehrt oder vergessen,Nirvana oder einfach nur das große Nichts? Und wie und wo immer wir denn dann sein mögen – was machen die Toten eigentlich so, die ganze Ewigkeit lang? Aber fragen wir sie doch einfach selbst! Verankert in einer höchst rätselhaften Zwischenwelt, schweben inder neuen Inszenierung der flunker produktionen die Verblichenen in einer Art Transitbereich vom Hüben zum Drüben, sozusagen im letzten Gasthaus vor der Ewigkeit, mehr oder weniger bereit für eine Kontaktaufnahme. Bewirtet, gepflegt, belauscht und verstanden von einer undurchsichtigen wie alterslosen Gastgeberin und besungen von einem sonst eher wortkargen Eckenhocker, tragen all diese Geister ihre Geschichten und Erinnerungen aus dem Diesseits sowie große Erwartungen an das Jenseits in sich und nach außen. Manche krachend traurig, andere zum Heulen lustig, einige stinkend erlogen und alle unbedingt wert, noch einmal gehört, gesehen, gefühlt und gefeiert zu werden. Nach und nach verweben sich die Fragmente aus eindrücklichen Bildern, Texten und musikalischen Einwürfen schließlich in eine spekulative Saga über Leben und Tod und das große Danach, in der ein Wildschwein, ein Hund und ein Kind nicht unwesentliche Rollen spielen.


Es spielen: Claudia Engel, Hannes Schindler

Regie: Esther Steinbrecher

Buch: Claudia Engel, Esther Steinbrecher

Musikalische Leitung: Hannes Schindler

Choreografisches Coaching: Astrid Endruweit

Figurenbau, Bühne & Kostüme: Claudia Engel

Dramaturgie: Janne Weirup

Produktion: Matthias Ludwig, Janne Weirup

Bühnenbau: Heiko Lehmann

Ausstattungsassistenz: Nina Stammer, Melanie Slowik

Fotos: Astrid Endruweit, Matthias Ludwig

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg